Der Auslöser dieses Blogs war der 24.9.2016. An diesem Tag feierte die Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus e.V. ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung in Essen / NRW.

Wenige Tage zuvor hatte ich, Bastian (wohnhaft in Flensburg), durch meine Eltern erfahren, dass sie mich dafür angemeldet hatten und ich nun also an besagtem Wochenende mit Zug hinunterfahren „dürfe“. Da sie in Solingen, etwa 45 Min. von Essen entfernt, wohnen, sollte ich 2 Nächte dort schlafen und mein Vater käme mit nach Essen, quasi als mein Chauffeur. Ich hatte zwar noch nichts vor, obgleich ich in Flensburg recht viel unternahm, willigte ich widerwillig und nicht gerade motiviert ein.

Quasi zur selben Zeit in einer Kleinstadt bei Bremen: Neele (Kein Schreibfehler!) erfährt durch ihre Mutter, dass sie gemeinsam an jenem Wochenende nach Essen zur obengenannten Veranstaltung fahren. Auch wenn sie zu diesem Tag generell die Motivation eines Faultiers zu einem 110 m Hürdenlauf hatte, zugleich aber durch die Tätigkeit ihrer Mutter im ASbH gezwungen war, gab sie ihr widerstrebendes ok.

Nun war also der Veranstaltungstag da. Ich war recht pünktlich erschienen und bin direkt zur Anmeldung. Bei der Wartezeit fiel mir ein Namensschild einer Teilnehmerin (direkt unter meinem) auf: „Neele Salome …“. Mein erster Gedanke: „Seltsamer Name, mal sehen, was das für eine ist ……“

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So zog sich dann zu Beginn eine sterbensöde Jahreshauptversammlung hin, abgesehen von dem kurzen Moment, als beschlossen wurde, die nächste Jahreshauptversammlung in Bremen zu veranstalten. Die dortige Bereichsgruppenvorsitzende hatte sich dafür mündlich beworben und während ihres Beitrags fiel mir an ihrer Seite eine rothaarige junge Dame im leuchtend grünen Rolli auf. Jene sah ich dann am Mittagsbuffet, wir saßen auch kurz am selben Tisch, aber sie war kurz angebunden. Später an der Behindertentoilette liefen wir uns noch einmal über den Weg, auch da war Kommunikation gegen 0 angesagt.

Nach dem Auftritt des brillanten Comedians Martin Fromme, früher mit einem Kollegen als „Der Telök“ bekannt, gab es einen Sektempfang, bei dem mir wieder die Dame von weitem auffiel … Hernach ergab es sich, dass wir im Rahmen einer kleinen Hilfsmittelausstellung dann doch ins Gespräch kamen und von da an kam der Stein oder die Rollis ins Laufen.

Das Abendbuffet verbrachten wir, für alle gut sichtbar, gemeinsam an einem runden 8er Tisch und hatten viel Spaß („Bring mir was leckeres mit“ – „Wie soll ich mit 2 Tellern rollern?“ – „Nicht mein Problem“:P), vor allem als die Tanzfläche eröffnet wurde und wir dem steifen Drumherum etwas Pep gaben.

Drinnen wurde es stickig, also ab vors Gebäude und da quatschen …

Eine ganze Weile später tauchte mein Vater auf „Ich würd dann gerne nach Haus, ist schon 2.30 und wir haben noch 45 Minuten Fahrt vor uns. Ich hol mal das Auto“. Offenbar hatten wir inzwischen gut 6 1/2 Stunden miteinander verbracht, die gefühlt vielleicht 1 1/2 Stunden lang waren.

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Im Auto auf der Rückfahrt nach Solingen wollte ich ihr eine Whatsapp-Nachricht schreiben. Da fiel mir auf „Mist!!!! Keine Handynummern oder E-Mailadressen getauscht“ Und damit wäre der an sich dann unerwartet erfreulich gelaufene Tag tragisch zu ende gegangen, wenn …

(to be continued)

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