… mir nicht 2 Tage später, die Dame im Hinterkopf eingespeichert, inzwischen wieder zuhause in Flensburg sitzend, die zündende Idee gekommen wäre.

Ich hatte ja auf der Veranstaltung erfahren, dass ihre Mutter eine Bereichsgruppe leitet und daher war es ein Leichtes die Telefonnummer im Internet zu erfahren. Zugegeben hatte ich dann noch 1,5 Tage Gedanken im Kopf wie „Wenn sie dann doch froh ist, dass sie meine Nummer nicht hat und es einfach nur einer von x netten Abenden war ?“. Dann überwand ich meinen inneren Schweinehund und rief an.

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Das erste Telefonat war letztlich ein sehr verhaltener Ice-breaker. Zuerst hatte ich die Mutter an der Strippe, letztlich dann aber doch Neele, die am Telefon im Gegensatz zu der Veranstaltung ihre dort genannte Schüchternheit deutlich unter Beweis stellte. 20 Minuten Redezeit, aufgeteilt 18,5 zu 1,5 ist eindeutig, oder ?  Zum Abschluss gab es dann noch gegenseitig die Handynummern. Also war damit Whatsapp geöffnet und dieses wurde auch eifrig genutzt (neben anfangs fast täglichen bis zu 3 Std. andauernden Telefonaten). Kurz darauf folgte, bis heute, Skype.

Schnell wurde klar, ich bin eher der „Ich hab eine (Reise-) Idee, ich mach das jetzt“-Typ, sie der „Ich hab eine (Reise-) Idee, ich träum davon, plane und lass es dann“-Typ. Recht schnell entwickelte sich ein sehr freundschaftliches Verhältnis, erste Pläne (die meisten davon sehr langfristig) wurden geschmiedet. Einiges davon sicher sehr fiktiv, wie der Kauf einer Burg oder Insel und dort ein soziales Projekt starten. Anderes klang erstmal abenteuerlich und und kaum zu realisieren, aber dann kam der zündende Moment.

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Der erste Wochenendbesuch bei Neele stellte eine Initialzündung dar, da sich zeigte das sich vermutlich etwas langfristigeres anbahnt, die sich dann durch ihren ersten Besuch bei mir verfestigte. Es zeigte sich, dass zumindest ein Wochenende zusammen wohnen auf jeden Fall schon mal problemlos klappt. Witzig war daran, dass handicapbedingte Probleme einfach gegenseitig geklärt wurden und keine besondere Rolle spielten (abgesehen davon, dass sie mir  z.B. meinen Rolli weit weg rollte und meinte „Hol ihn dir, anstrengen!“, ich ihr hingegen unter dem Fuß eine nicht gefühlte Verletzung versorgte), Allerweltsprobleme dafür mit Amüsement genommen wurden: „Wie backen wir jetzt ohne Ei ? Google sagt Apfelmus … ich weiss nicht … Läden haben auch dicht … Versuchen wirs!“, Samstags 23.30 in Flensburg.

Zwischendrin war ich ab und an spontan bei ihr (gerade mal 4 1/2 Std Bahn) für einen Tag. Wie sagt man so schön?

Läuft.

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