Immer mal wieder angedeutet, aber nie konkret auf den Punkt gebracht, die von einigen gestellten Fragen:

  1. Was habt ihr genau auf eurer Weltreise vor ?
  2. Wie wollt ihr reisen und wie habt ihr euch das zeitlich eingeteilt?

1. Wie viele vermutlich denken, werden wir viel rumreisen und auch mal Erholungsphasen suchen. Die braucht man auch, vor allem, wenn man so viel vor hat.

Letztlich sind es verschiedene Bereiche:
–  Schauen, wie es anderen Behinderten in ihren Ländern ergeht. Wie ist die kulturell-gesellschaftliche Stellung ? Gibt es Tendenzen die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen und wenn ja, wie ?
– Was wird woanders unter Inklusion verstanden und gegebenenfalls gelebt ?
– Wie könnte man vor Ort die Situation ändern helfen ? (Zugegeben, eine sehr schwere Aufgabe)
– Was können wir im obigen Themenkomplex für Deutschland von anderen lernen und umgedreht ? (Synergieeffekt)

– Der Gesellschaft in Deutschland zeigen, dass Rollstuhlfahrer wie alle anderen reisen können und das Klischee des armen, bemitleidenswerten und hilflosen Behinderten in vielen Fällen eben so ganz und gar nicht zutrifft.
– Anderen Rollifahrern zeigen, was alles (immer im Rahmen der handicapbedingten Möglichkeiten) machbar ist.
– Über den eigenen Schatten springen und auch mal etwas völlig verrücktes tun.
– Erst einmal ein Jahr miteinander zu leben, reisen, wohnen …
– Raus aus der Komfortzone und andere animieren, dies auch zu tun.
– Für Neele hat es (ich erwähnte in einem früheren Posting, dass sie in der Brüdergemeine ist) auch noch persönliche Hintergründe, da wir in Südwesttansania an die Wirkstätte eines ihrer Ahnen kommen werden und in ein paar Ländern brüderische Missionen besuchen werden.

Dass das ganze für uns und unser Verhältnis miteinander auch ein spannendes und reizvolles Unternehmen ist, brauche ich sicher nicht extra zu erwähnen.

—-

2. Wie bereits erwähnt, haben wir eine Reisezeit von ~ 1 Jahr eingeplant.
In Deutschland startend, werden wir mit Interrail erst einmal 1 Monat durch Europa ziehen. Danach geht es über den nahen Osten nach Afrika und den Rest könnt ihr der Liste entnehmen, die Neele vor einigen Tagen veröffentlichte.
Bis zur Rückkehr bleiben also 11 Monate für einige Länder. In einigen haben wir nur kürzere Stippvisiten vor, in anderen länger.
So ganz genau festlegen kann man es letztlich nicht. Der Faktor Zufall wird uns sicher positiv wie negativ immer mal die Pläne verändern.
Aber liegt nicht gerade da ein weiterer Reiz ?

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