Sodele, mal wieder bisschen was aktuelles von uns beiden.
Neele war am Wochenende von Samstag mittag bis Dienstag mittag bei mir. Neben den üblichen Sachen wie Schlafen, futtern bis zum inneren Umfallen, Filme gucken oder shoppen, haben wir einiges für die Weltreise durchdacht und auch ausprobiert.

Packen: Sensibles Thema und letztlich etwas ziemlich frustierendes. Wir haben ja ein 4-Koffer-Set und hatten den großen Koffer als Kleiderkoffer für beide eingeplant. Wir haben es erstmal mit ihren Sachen ausprobiert und wenn sie dann ein Kleidungsstück (sie war ja nur für 4 Tage da) nicht dabei hatte, es mit einem platztechnisch ähnlichem ausgetauscht. Wir hatten nicht einmal alles von ihr eingepackt und der Koffer war schon randvoll. Klar: Jetzt werdet ihr sagen, Frauen und ihr Gepäck! Aber sind 6 T-Shirts für 1 Jahr Weltreise zuviel ? Nein!

Während ich nach innen extrem gefrustet war, merkte man Neele an, wie gefrustet und angepisst (Nicht wörtlich!) sie war. Immer wieder, wenn wir online Packlisten von Weltreisenden lesen, fragen wir uns „Wie soll das gehen?“ Da wird dann gesagt „Rucksack, 2 T-Shirts, 2 Paar Socken, 1 lange und eine kurze Hose, 1 Paar leichte Schuhe, 2 Unterhemden/BH und 2 Unterhosen, mehr braucht man nicht“ Kaufen die im nächsten Land alles ein oder gehen die in jedem Land (und sei es fern ab der Zivilisation) irgendwo alles komplett waschen ? DAS KANN NICHT KLAPPEN!

Wir haben zwar beim Einkaufen ein paar gute Hinweise von der Jack Wolfskin-Verkäuferin erhalten, aber derzeit fragen wir uns Wie wir alles einpacken können und vor allem transportieren sollen. Es ist ein scheiß Gefühl, wenn man eigentlich bis auf das weiterhin hochproblematische Finanzierungsproblem fertig ist und dann kommt plötzlich ein kleiner Stolperstein, der so nicht abzusehen war … Wäre ich Neele, würde ich auch nicht nur 1 BH, 1 Shirt, 1 Hose, 1 Unterhose und 1 Paar Schuhe für 1 Jahr mitnehmen wollen.

Das Thema wird uns sicher auch noch zusätzlich eine Weile beschäftigen. Ich bin zwar in 1,5 Wochen bei ihr übers Wochenende, aber da haben wir an sich ganz andere Dinge vor. Allerdings hat sie im Familienhaus einen noch größeren Koffer gefunden, kann also sein, dass wir bei ihr zwischendrin auch rumprobieren.

Vorhaben … Da ist ein ganz allgemeines Problem bei uns. Wir haben soviel miteinander vor und dafür, auch eben wegen der wohnlichen Entfernung, eben auch so wenig Zeit. Sie hat vor einigen Monaten mal gesagt „unter 4 – 5 Tagen zu kommen, lohnt sich nicht wirklich“ und mit der Zeit habe ich erst wirklich verstanden, was sie da im Endeffekt meinte. Sie war nun 4 Tage hier und letztlich fühlt es sich nur wie ein kurzes Auftippen an. Das mit der Entfernung ist schon immer unterschwellig eine Schwierigkeit gewesen, aber dann wird es richtig spürbar. Auf Dauer daran etwas zu ändern, ist das Ziel, aber auch da klappt „Hexhex“ leider nicht. Ich, da es für mich im Verhältnis sogar noch einfacher wäre, versuche es seit Monaten zu organisieren, aber schon bei mir klappt es derzeit nicht.

Wie ihr merkt, ein schönes Wochenende (wenn es terminlich ginge, würde sie immer herkommen), mit Weltreisefrust und eine Erkenntnis, die eine elementare Veränderung unabdingbar macht …

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