Nachdem ich am Freitag von Flensburg nach Verden rekordverdächtig fix mit dem Zug fuhr und dort ne ganze Weile auf Neele warten musste, sollte es 14.30 Uhr nach Potsdam losgehen.

Dies klappte, allerdings hatte ich nach einem artistischen Fallrückzieher bei Einfahrt des Zuges das Problem hohen Haut- und leichten Blutverlustes.

Trotzdem verlief die Fahrt an sich reibungslos, auch Fahrt zum Hotel und Einchecken ins Zimmer waren problemlos. Und was für ein (Doppel)zimmer! Wir waren von den Socken. 4 Sterne Deluxe!!!!

Als nächstes ging es vorsichtshalber auf Neeles massiven Druck zum Krankenhaus, wo aber nur die Kopfwunde gesäubert und mit Sprühpflaster versorgt wurde, Wartezeit insgesamt fast 2 Stunden. („Gehen sie schon mal ins Behandlungszimmer, die Ärztin kommt GLEICH.“) Zu später Stunde essen gehen, konnten wir vergessen. Keine Chance, zumal fast alle Restaurants in Potsdam-Zentrum viele hohe Stufen haben. Also war im Hotelbett Pommesbudenpizza futtern angesagt. Danach gingen wir schnell ins Bett. Die Nacht an sich war bei beiden etwas unruhig, zumal es die erste gemeinsame Nacht im Doppelbett war, aber kann man wohl nachvollziehen.

Mehr als ok war hingegen das Frühstück. Leider war der Treppenlift zu Rezeption und Frühstücksraum defekt, aber das Personal war sehr flexibel und freundlich. Dadurch erhielten wir eine Speziallösung: Frühstück aufs Zimmer (Wird in dem Hotel sonst nie gemacht)! Dies wurde uns von 2 Damen geliefert, die schwer zu schleppen hatten, diese Mengen waren unglaublich!

So, auf zum Videodreh. 1,5 km mit Rolli, Verkehrsanbindung bescheiden (und wir wohnten am Verkehrsknotenpunkt!) + steter Regen. Ein Träumchen!

Der Videodreh war völlig anders als erwartet.Ein angemieteter Veranstaltungsraum, ein Kameramann (seine 2 Assistenten krank), Equipment und neben uns beiden 4 Teilnehmer, 1 Vater, 1 Elternpaar, vom Ablauf zumindest Samstags keine Interaktivität. Im Theater würde man es wohl ganztägig Stellprobe nennen. Naja, jeder gab sein Bestes, also war alles ok. Zurück wurden wir dann von Jörg gebracht, strömender Regen Teil 2 musste nicht sein.

„Zuhause“ haben wir uns einen gemütlichen Nachmittag und Abend im/ aufm Bett gemacht, bei dem miesen Wetter wären 700 m zum Schloss Sanssouci tödlich gewesen. Ich hatte zwischendurch Abendessen besorgt, Neele das TV-Abendprogramm durchgesehen.

Gegen 1 schliefen wir dann.

P.S.: Leider gibt es keinerlei Bilder von Potsdam und uns, entweder waren wir im Stress oder das Wetter zu grausig (Brandenburger Tor war verhüllt wegen Bauarbeiten).

P.P.S: Teil 2 wird Neele schreiben, sie ist allerdings derzeit ziemlich im Stress.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s