Wie Neele schon in „Potsdam Teil 2“ ankündigte, wir fahren im Frühjahr 2018 nach Nord-Schweden, genauer Luleå.

Ganz so weit in den Norden bin ich auch noch nicht gekommen, aber immerhin war ich (Neele feierte Zuhause ihren Verwandtschaftsgeburtstag)) letztes Wochenende in Südschweden! Eine typische (gemäßigte) Spontanaktion meinerseits war es tatsächlich. Ideengeburt ca. 14.30, Beginn 16.15.

Ich bin erstmal von Flensburg über Kiel und Lübeck nach Travemünde-Skandinavienhafen mit 3 Regionalzügen. Dann ging es recht bald aufs Schiff und in meine Kajüte, dem Ruheraum mit Schlafsesseln (übrigens als einziger auf dem Recht großen und gut belegten Schiff). Nachdem ich es mir gut eingerichtet hatte, habe ich das Schiff genauer erkundet. Währenddessen legte die Peter Pan für die 9,5 stündige Fahrt ab. Irgendwann wurde ich doch müde und schlief, Kapuze über den Kopf, in meinem riesigen Einzelzimmer mit Meerblick ein. Ich war nämlich im Ruheraum, der aussah wie das Büro eines Konzernchefs, einziger Gast. Morgens gab es das Morgenbuffet – warm und kalt – und schon legte das Schiff in Trelleborg um 7.30 an.

Vom Schiff ging es mit dem Shuttle zum Terminal, von da aus eben rüber zum Bahnhof, zugleich der Busbahnhof. Eben das Busticket besorgt (Schweden hat Inklusion-Jeder zahlt) und auf zu einer landschaftlich tollen Fahrt nach Ystad. Dort besuchte ich meinen Cousin Ulrik, Anna und William, also einen Teil der schwedischen Verwandtschaft.

Theoretisch hätten sie von meinem Besuch vorher gewusst, aber es gibt auch Schweden, die nicht 24/7 online sind! So wurde es eine gute Überraschung und ein unterhaltsamer Vormittag, Hauptthemen neben familiären Dingen: Weltreise, Neele, Schwedenreise Ostern 2018

Letzteres führte mich dann nach Malmö zum Bahnhof. Da die Schwedische Eisenbahn insgesamt im ganzen Land nur 3 „Reisebutiken“ hat, war hier das einzige persönliche Gespräch möglich, welches sehr erfolgreich verlief und unsere 1. Tour 2018 absichert!

In Malmö wanderte ich, ich war Pfingsten 2013 schon einmal in der Stadt, zielsicher zum großen Weihnachtsmarkt und schaute mich um. Er ist verdammt groß, sehr skandinavisch und so schön, dass ich vergaß Fotos zu machen.

Im Anschluss ging es zurück nach Trelleborg, übrigens sind alte schwedische Bahnhöfe architektonisch ein Erlebnis, man fühlt sich wie im 19. Jahrhundert.

Da ich pflegerisch ein kleines Rorschach-Test-Problem hatte, stattete ich dem Trelleborg Lasarett einen unerwarteten Besuch ab, man lernt nie aus 😉 Als Entschädigung habe ich mich dann zum Essen ausgeführt … Und wie!

In einer kleinen Seitengasse fand ich ein noch kleineres Burgerrestaurant mit sage und schreibe 33 Burger-Variationen! Das ganze dann mit ordentlich Pommes und großer Cola zu einem sehr zivilen Preis, also ideal für den Sparfuchs.

Übrigens, mein Burger hatte neben Tomate, Gurke, Tomate noch Cheddar, Banane, krosser Bacon, Salat und Erdnussbutter zu bieten. Klingt fies, war aber ein Träumchen!

Es ging dann wieder zum Schiff, identisch im Aufbau und Ablauf der Hinreise. 22.15 los, 7.30 in Travemünde, 12.33 Zuhause.

Spontan sein ist immer wieder wichtig! Das hält fit und hat seinen Reiz! Komfortzone mag nett sein, aber no risk, fun ist spannender … 2018 zusammen mit Neele wird dann die bisherige Krönung der Reisen (designierte Kronprinzessin ist die Dame doch eh;) )

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3 Gedanken zu “Schweden

  1. Du wirst auf der Nachtfahrt wahrscheinlich immer allein in der Kabine mit den Ruhesesseln sein, denn alle sind gezwungen (von TT-Line) eine Kabine zu buchen 🙂

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