Fast auf den Tag genau 1,5 Jahre später, ging es zu einem Seminar wieder in das Tagungshotel in Essen, wo Neele und ich uns kennenlernten. Wie damals, so war auch diesmal der ASBH Ausrichter/Veranstalter. Thema des Seminars: Kommunikation (in der Familie). Dazu aber unten mehr.

Da Neele mit ihrer Mutter da war, hatten die beiden ein Zimmer, ich meines (warum auch immer Doppelzimmer) direkt darunter. Die Zimmer waren in dem barrierefreien und inklusiven (einige Angestellte haben Handicaps) Hotel sehr geräumig, die Betten bequem und das Bad ordentlich groß.

Der 1. Abend verlief etwas unordentlich und schwach organisiert. Grund: Die Vorstandssitzung des Verbandes (Sie möchten Neele und mich dabei haben, in meinem Fall ist die Entscheidung noch nicht ganz gefallen) dauerte weitaus länger als geplant! Dadurch kamen die Teilnehmer direkt zum Abendessen und die Begrüßung nebst Kennenlernrunde entfiel. (Nicht nur mir missfiel dies!!) Da der Rest des Abends programmfrei war, entstanden hier und da unterhaltsame Gespräche, aber die Atmosphäre war vor allem für Neulinge des Seminartypus sicher nicht gerade heimelig. Zumindest für mich hat der Abend aber durch ein spätes Gespräch mir etwas mehr Gelassenheit gegeben, die ich in den letzten Wochen einfach verpufft hab lassen.

Es ging mehr (ich) oder weniger (Neele) spät zu Bett, früh wieder raus und nach üppigem Frühstück rein ins Seminarthema.

Zum Seminar selbst: Es war eine Mischung aus sehr gut moderiertem Vortrag und Workshop Elementen. Leider geriet durch Teilnehmer der Focus immer mal aus dem Blick und es ging in Richtung Arbeit oder Selbsthilfegruppen (Selbstreflexion quasi). Der Bogen wurde zwar immer zurückgespannt, zäh wurde es durch solche Exkurse aber immer mal. Neele nutzte neben des Zuhörens die Zeit programmatisch für uns (Einkaufsliste schreiben) und vor allem kreativ.

Aufwühlend wurde es kurz vor Schluss, als durch den vorgelesenen Abschlusstext in einer Familie alle Dämme brachen (die Grundsituation war vorher zwischendurch angedeutet worden) und auch Teilnehmer, von der Situation ergriffen, sehr emotional reagierten.

Nachdem ich zuvor aus dem Seminar für mich nicht wirklich vieles herausziehen konnte, gab für mich durch besagten Text einiges Sinn und zumindest in einem Kommunikationsverhältnis werde ich mich bemühen, einige Punkte positiv zu ändern.

Nach schmackhaftem Abendessen wurde es gesellig, es wurden Premieren „gefeiert“, interessante Gespräche geführt, der Keller frequentiert und der Spaß kam nicht zu kurz. Erneut wurde es mittel- bis spät.

Don’t drink and drive!

Heute morgen nach dem Frühstück gab es dann eine Seminarabschlussrunde, die offizielle Imagevideo Weltpremiere und eine nicht so kurze Verbandsabschlussrunde (Warum muss man über klare, kurze, simple Fragen philosophieren und x Fässer aufmachen?). Zwischen besagter Runde und Mittagsmahl besprach ich mit der Vorsitzenden 2 Dinge bezüglich des Kongresses 2019 und des Vorstandes.

Nach dem Essen fuhren Neele, ihre Mama und ich mit Großraumtaxi zum Bahnhof und von da jeweils nach Hause.

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2 Gedanken zu “Seminarwochenende

  1. „Warum muss man über klare, kurze, simple Fragen philosophieren und x Fässer aufmachen?“

    Ich zitiere Herbert Grönemeyer im Fanta4-Lied: „Es könnt‘ alles so einfach sein, isses aber nich'“. O_o

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